Waldtag vom 29. April 2018

Dieses Jahr begrüssten der Präsident Peter Born und der Vizepräsident Rudolf Hügi zum letzten Mal die Besucher des Waldtages. Ein besonderes Gefühl, denn für die beiden Mitglieder des Burgerrates ist die Amtszeit Ende Jahr beendet. Bei strahlendem Sonnenschein trafen an diesem Sonntag rund 100 Besucher ein.


Förster Heinz Studer hat sich ein besonderes Thema für die Waldbegehung ausgesucht: "Waldboden: Ort der begrenzten Möglichkeiten"


Denn:

Wälder funktionieren nach dem Prinzip der Kreislaufwirtschaft. Will heissen, dass alles, was im Wald anfällt, wieder zu Humus und dadurch zur Lebensgrundlage neuer Pflanzen und neuen Lebens wird. Es gibt folglich keinen Abfall im Wald. Denn durch Abermillionen Kleinstlebewesen, die für die Rückführung aller organischen Teile, die im Wald anfallen, zuständig sind, wird alles wieder zu Humus. Auf der Fläche einer Ha Waldboden leben ca. 15 Tonnen dieser emsigen Lebewesen. Das entspricht einer Herde von ca. 20 - 22 Kühen pro Ha. Diese verarbeiten Jahraus- und -ein alles wieder zu gesundem Humus. Dieser Humus ist überhaupt Lebensgrundlage für alles, was sich auf dem Land aufhält. Er ist auch der Wasserspeicher, der so viel gelobt wird. Deshalb tragen wir Sorge zum Waldboden! Damit wir ihn nicht zerstören, geben wir ihm auch die entsprechende Nahrung in Form von Schlagabfällen. Wenigstens diese sollten wir dem Waldboden belassen, um sich zu ernähren. Damit er auch in Zukunft unseren schönen Wald produzieren kann.


Nach diesen interessanten Ausführungen von Heinz Studer wurde der Raup Trac von Forstarbeiter Andreas Arm vorgeführt. Anschliessend servierte der Burgerrat traditionell feine Bratwürste und Kuchen. Somit ist der 27. Waldtag der Burgergemeinde bereits wieder Geschichte. Wir bedanken uns bei den treuen Besuchern!


Förster Heinz Studer

der Burgerrat 


P1000408__002_.JPG Forstmitarbeiter Andreas Arm führt den Raup Trac vor

P1000428__002_.JPG Zum letzten Mal am Grill: Präsident P. Born und Vize R. Hügi

WP_20180429_13_24_42_Pro.jpg Heinz Studer zeigt, wie hoch der Rothirsch "zubeisst"




Letzte Änderung: 08.05.2018