Projekt Buechenacher

Die Burgergemeinde Niederbipp realisiert in direkter Nachbarschaft von zwei bereits im Besitz der Burgergemeinde stehenden MFH im ganzen sechs kleinere Wohnhäuser. 

Der Start der ersten Etappe mit drei MFH mit 15 Wohnungen und dem ersten Teil der Einstellhalle erfolgte mit dem Spatenstich vom 20. September 2013 (siehe Fotogalerie) Der Bezug der 1. Etappe fand bis Ende 2014 statt.

Die Nachfrage nach 4- und 5-Zimmerwohnungen war gering. Deshalb werden in der 2. Etappe je neun 2- und 3-Zimmerwohnungen entstehen. Sollte sich jedoch zeigen, dass doch eine Nachfrage für grössere Wohnungen besteht, kann beim Bau des letzten Hauses immer noch reagiert werden.

An der Burgerversammlung vom 15. Juni 2015 wurde für die 2. Etappe ein Kredit von CHF 6,2 Mio genehmigt. Die Realisierung der 2. Etappe hat im September 2015 begonnen. Der Bezug dieser Wohnungen ist auf Ende 2016 vorgesehen. Aus baurechtlichen und architektonischen Gründen werden die Bauvolumen der neuen Gebäude eher klein gehalten. Die Neubauten schaffen zwischen den grossen bestehenden MFH und den umliegenden kleinförmigen Einfamilienhäusern einen massstäblichen Übergangsbereich.


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In der Gemeinde Niederbipp werden zur Zeit sehr viele Miet- und Eigentumswohnungen realisert. Der Markt hat eine gewisse Sättigung an "konventionellem" Wohnungsbau erreicht.


Aus diesem Grund sollen für die zukünftigen Mieter individuelle Mehrwerte herausgearbeitet werden um die Vermietbarkeit auch in Zukunft sicherzustellen: Die zukünftigen Mieter können ein Zuhause mit hohem Wohnwert, individuellem Charakter und warmer Materialisierung erwarten. Viele Oberflächen in der Wohnung wie Decken und Wände werden in einer modernen hellen Holzoptik ausgeführt. Reduit, Waschmaschine und Tumbler sind privat den jeweiligen Geschosswohnungen zugeordnet. Die grossen Balkone und Terrassen, die Komfortlüftung, motorisierte Storen, moderne Küchen und Bäder ermöglichen komfortables zeitgemässes Wohnen.

Die ganze Siedlung ist im inneren verkehrsfrei gehalten. Eine neue grosszügige Einstellhalle wird die Fahrzeuge der neuen Bewohner aufnehmen und auch die bestehenden nicht optimalen Platzverhältnisse der Aussenanlage bei den alten MFH optimieren.

Bis auf die unterirdischen Bauteile wie Keller und Einstellhalle werden die Gebäude vollumfänglich in einer reinen Holzbauweise erstellt und zwar im vom Kanton Bern subventionierten Minergie-A Plusenergie-Standart. Zielsetzung: hohe Bauqualität, hoher Wohnkomfort bei minimalsten Energieverbrauch bei Betrieb und Erstellung der Bauten.

Der Anschluss ans eigene Fernwärmenetz (Holzschnitzelheizung), der Einsatz von Warmwasserkollektoren, der Aufbau von stromproduzierten Fotovoltaikanlagen und die ausserordentlich gute Wärmedämmung werden dafür sorgen, dass die Häuser im Betrieb mehr Energie erzeugen als sie verbrauchen werden.



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Letzte Änderung: 20.04.2016